Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Heilpraktikerin für Psychotherapie, Dipl.-Psychologin Stefanie Bezold, Sandstraße 27A, 90443 Nürnberg (nachfolgend HP genannt) gelten für alle Behandlungen, die die HP mit dem Klienten durchführt. Davon abweichende Vereinbarungen müssen zwischen der HP und dem Klienten gesondert schriftlich fixiert werden.

§ 2 Begriffsbestimmung
Unter dem Begriff Behandlung ist eine Hypnosetherapie zu verstehen.
Der zwischen der HP und dem Klienten abgeschlossene Behandlungsvertrag ist als Dienstvertrag anzusehen.

§ 3 Vertragsschluss
Der Behandlungsvertrag zwischen der HP und dem Klienten kommt zustande, wenn der Klient das Angebot der HP annimmt. Die Annahme durch den Klienten wird erklärt durch Unterschrift auf dem Behandlungsvertrag.
Die HP ist im Rahmen der Vertragsfreiheit berechtigt, ein Angebot an den Klienten zu verweigern, insbesondere wenn aus Sicht der HP zu erwarten ist, dass ein Vertrauensverhältnis zwischen HP und Klient nicht entsteht oder wenn es bei der Behandlung um Beschwerden geht, die die HP aus gesetzlichen Gründen nicht behandeln darf oder sie die Behandlung in Gewissenskonflikte bringen könnte.

§ 4 Inhalt und Grenzen der Behandlung
Inhalt des Behandlungsvertrages ist die Hypnosetherapie. Die HP erbringt ihre Dienste gegenüber dem Klienten in der Form, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks begleitender Psychotherapie und Beratung anwendet. Wenngleich die Hypnosetherapie wissenschaftlich anerkannt ist, so kann diese Behandlungsform die Behandlung und Untersuchung durch einen Arzt ggf. nicht ersetzen. Der Inhalt der Hypnosesitzungen wird vorab mit dem Klienten besprochen und im Behandlungsvertrag schriftlich festgehalten. Ein subjektiv erwarteter Behandlungserfolg ist im Rahmen des Behandlungsvertrages nicht geschuldet und kann nicht garantiert werden. Sofern der Klient der Meinung ist, dass sich der gewünschte Therapieerfolg nicht eingestellt hat, ist er dadurch nicht berechtigt, das Behandlungshonorar zurückzufordern.

§ 5 Mitwirkung des Klienten
Wenngleich eine aktive Mitwirkung des Klienten dem Behandlungserfolg oft förderlich ist, so ist der Klient doch zu einer Mitwirkung nicht verpflichtet. In diesem Fall ist jedoch dann die HP berechtigt, die Behandlung zu beenden – den Honoraranspruch verliert die HP dadurch nicht.  Insbesondere wenn das Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben ist oder der Klient Behandlungsinhalte ablehnt. Weiterhin ist die HP berechtigt, die Behandlung zu beenden, wenn der Klient eine angeratene oder notwendige ärztliche Untersuchung ablehnt. Bei psychisch bedingten körperlichen Erscheinungsbildern bzw. Erkrankungen ist eine ärztliche Abklärung zwingend erforderlich und Behandlungsvoraussetzung.

§ 6 Honorar
Die HP hat einen Honoraranspruch für ihre im Rahmen des Behandlungsvertrages geleisteten Dienste. Die Höhe des Honorars ist unabhängig von dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker und wird mit dem Klienten vor Behandlungsbeginn auf Selbstzahlerbasis frei vereinbart. Die Gebühren der einzelnen Angebote sind aus der Anlage des Therapievertrages ersichtlich. Das Honorar ist nach jeder Hypnosesitzung innerhalb von 7 Tagen vom Klienten auf das auf der Rechnung enthaltene Bankkonto zu überweisen. Der Klient erhält nach jeder Sitzung eine Rechnung, welche neben dem zu bezahlenden Honorar zusätzlich die Abrechnung nach GebüH enthält. Letzt genannter Betrag entspricht nicht dem tatsächlich bezahlten Honorar. Heilpraktiker praktizieren außerhalb des Systems der Krankenkassen, daher hat der Klient grundsätzlich kein Anrecht auf Kostenerstattung. Bezüglich etwaiger Erstattungen durch die Krankenkasse oder private Krankenkasse /private Zusatzversicherung ist der Klient selbst dafür verantwortlich sich vor Behandlungsbeginn bei seiner Krankenkasse zu informieren. Das Erstattungsverfahren hat der Klient eigenverantwortlich durchzuführen. Die Erstattungen sind in der Regel auf die Sätze des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker beschränkt. Differenzen, die sich aus den nach Gebührenverzeichnis geleisteten Erstattungen und dem tatsächlich bezahlten Honorar ergeben, trägt der Klient selbst. Die Ergebnisse sämtlicher Erstattungsverfahren haben keinen Einfluss auf das vereinbarte Heilpraktiker-Honorar. Der Honorar-Anspruch des Behandlers ist vom Klienten unabhängig von jeglicher Versicherungs- oder Beihilfeleistung in voller Höhe zu begleichen. Heilkundliche Tätigkeit ist von der Umsatzsteuer nach gemäß § 4 Nr.14 UStG befreit.

§ 7 Stornierung Termin
Bei Stornierung eines  vereinbarten Termins innerhalb von 48 Stunden vor Terminzeitpunkt verpflichtet sich der Klient zur Zahlung des Ausfallbetrages in Höhe von 100%, wenn es sich um einen Ersttermin handelt. Handelt es sich um einen Folgetermin, der innerhalb von 48 Stunden vor Terminzeitpunkt storniert wird, verpflichtet sich der Klient zur Zahlung von 120,- Euro. Der Ausfallbetrag ist sofort fällig und kann auf das Bankkonto der HP überwiesen oder nach Wahl der HP beim nächsten Behandlungstermin beglichen werden. Bei Stornierungen, die vor dem vorgenannten Zeitraum erfolgen oder die auf Umstände zurückzuführen sind, für die die Klientin kein Verschulden trifft, wird kein Ausfallbetrag fällig.
Müssen Termine von Seiten der HP abgesagt werden, erfolgt selbstverständlich keine Rechnungsstellung gegenüber dem Klienten. Der Klient hat in diesem Fall keinerlei Ansprüche gegen die HP.

§ 8 Vertraulichkeit der Behandlung
Alle Klientendaten werden von der HP vertraulich behandelt. Die Weitergabe von Informationen zu persönlichen Verhältnissen, Diagnosen, Therapie- bzw. Beratungsinhalten und deren Begleitumständen erfolgt nur mit schriftlicher Zustimmung des Klienten.

Ist die HP auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen zur Weitergabe von Daten verpflichtet, ist die HP von der Schweigepflicht entbunden.

§ 9 Datenschutz
Sämtliche im Rahmen des Behandlungsvertrages bekannt gewordene Daten des Klienten unterliegen den gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes (EU-DSGVO, BDSG).

§ 10 Haftung
Die Behandlungen ersetzen ggf. keine therapeutische oder ärztliche Behandlung. Die Teilnahme an Behandlungen erfolgt eigenverantwortlich. Der Kunde ist insbesondere selbst dafür verantwortlich vor der Behandlung zu entscheiden, ob sein psychischer und körperlicher Zustand mit der Behandlung zu vereinbaren ist.
Bei ärztlicher Dauerbehandlung des Klienten wegen psychischer oder körperlicher Erkrankungen hat der Klient eine Bescheinigung des behandelnden Arztes vorzulegen.

§ 11 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Klauseln des Behandlungsvertrages oder der AGB nichtig oder ungültig sein oder werden, wird die Wirksamkeit des Behandlungsvertrages nicht berührt. An Stelle dieser treten rechtsgültige Vereinbarungen, die den unwirksamen von der Bedeutung her am nächsten kommen.

§ 12 Gerichtsstand
Es gilt der gesetzliche Gerichtsstand.

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